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Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die digitale Kompetenz von Eltern durch Sensibilisierung und Aufklärung im Umgang mit künstlicher Intelligenz zu fördern. Digitale Kompetenz ist eine entscheidende Schlüsselkompetenz für lebenslanges Lernen, die sowohl technische als auch reflektive Fähigkeiten umfasst. Insbesondere im Umgang mit künstlicher Intelligenz ist diese Kompetenz von großer Bedeutung, da KI nahtlos in verschiedene Technologien integriert ist und ein fester Bestandteil des Alltags geworden ist, sei es bei der Nutzung von Tablets, Navigationsgeräten im Auto oder virtuellen Assistenten wie Alexa oder Siri.

Abgesehen von den Risiken birgt KI auch das Potenzial, die Fähigkeiten unserer Kinder auf bisher ungeahnte Weise zu fördern. Daher ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern helfen, die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen. Im Fokus des Projekts steht zunächst der gegenseitige Lernprozess im Projektteam.

Die detaillierten Ziele des Projekts sind:

  1.  Der transnationale Austausch bewährter Praktiken zur Begleitung von Eltern und Familien in der Medienerziehung im Umgang mit KI.
  2. Vermittlung, Aufklärung und Information über künstliche Intelligenz. Gewährleistung, dass Eltern das Funktionsprinzip von KI verstehen.
  3. Sensibilisierung der Eltern für den Umgang mit KI, insbesondere in Bezug auf Chatbots wie Chat GPT.

Die Ergebnisse des Projekts umfassen:

Eine Handreichung zur Orientierung und Sensibilisierung für Eltern und Familien im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Die Themen der Handreichung umfassen unter anderem das Verständnis von KI, Auswirkungen der Nutzung von virtuellen Assistenten auf die Interaktion mit anderen Menschen, Risiken und Chancen von KI in sozialen Medien sowie ethische Fragen und Chancen im Umgang mit KI. Auch die Auswirkungen dieser virtuellen Assistenten auf die Entwicklung von Kindern werden beleuchtet, unter Einbeziehung kinderpsychologischer Aspekte.

Die Handreichung wird in vier Sprachen (Deutsch, Slowenisch, Griechisch, Englisch) digital für Eltern in Europa zugänglich sein.

Die Aktivitäten des Projekts tragen auch dazu bei, die Kompetenzen von Pädagogen und anderem Personal in der Erwachsenenbildung zu verbessern. Diese Zielgruppe erhält Material und Hintergrundinformationen für den angemessenen Umgang mit künstlicher Intelligenz, was zur Förderung digitaler Fähigkeiten beiträgt.

Europa hat aktuell einen Gesetzentwurf zur Nutzung von KI vorbereitet. Er soll einen legalen Rahmen für die Entwicklung, den Einsatz und die Nutzung von AI-Systemen in der EU schaffen.

Wir haben in Vorbereitung auf diesen Antrag Eltern in allen teilnehmenden Ländern befragt, was sie zu diesem Thema benötigen: Es ist tatsächlich durchgängig der Wunsch nach Information und Unterstützung da. Wir starten nicht bei 0. Es geht um Erwachsenenbildung. Wir schließen mit KI eine Lücke an Wissen und Handlungskompetenzen.